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Vier InformatikerInnen in Oswiecim

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Die Geschwister-Prenski-Schule hat zu einer weiterführenden Schule in Oswiecim (dt. Auschwitz) Kontakt, durch den auch schon früher gegenseitiger SchülerInnenbesuch hervorgegangen war.
Ein Informatiklehrer an dieser polnischen Schule, Piotr Kak, hat einen Informatikwettbewerb mit dem Namen MIKROPROFESOR ins Leben gerufen, der in Polen landesweit ausgeschrieben wird. Am 18. März 2008 gab es dort den letzten Teil des Wettbewerbs und die Preisverleihung, zu der von unserer Schule 2 Lehrer und 2 Schülerinnen eingeladen worden sind. So sind wir (Günter Drees, Malte Hansen, Ramona Gurski und Edna Teich) vier Tage dort zu Besuch gewesen.

 

Am Freitag gab es drei sehenswerte Punkte: Wir besuchten eine Ausstellung des polnischen Malers und KZ-Überlebenden Mariana Kolodzieja, nahmen (als Zuschauer) teil an dem letzten Teil des Wettbewerbs und der anschließenden Preisverleihung und waren schließlich ins Lokal eingeladen (mit Volksmusik und Wodka...).
Am Samstag gab es in der Schule einen "Tag der offenen Tür", der für uns natürlich auch sehr interessant war. Mittags waren wir in dem Schloss von Pless und wurden dann von Piotr, bzw. seiner Frau zum Essen eingeladen. Dort haben wir überlegt, ob es eine Zusammenarbeit unserer Schulen in dem Informatikwettbewerb geben könnte.

 

Der Wettbewerb testet Fähigkeiten in verschiedenen Computeranwendungen ab: Office-/ Grafikprogramme, aber auch erste Programmierfähigkeiten in HTML oder in Logo. Wir können uns gut vorstellen, im WP-2-Bereich oder im Mfz-Angebot ein Angebot zu geben, so dass SchülerInnen an dem Wettbewerb teilnehmen können.

 

Am Sonntag gab es eine außergewöhnlich gute und intensive Führung durch Auschwitz-Stammlager und Auschwitz-Birkenau.

 

Für mich waren diese Tage ein sehr wichtige Erlebnis: durch den schulischen Kontakt kann ich eine sehr gute Brücke von unserer Vergangenheit in das Heute schlagen. Dafür bin ich sehr dankbar.

 

Malte


Als erste war da die Autobahn. 40 Kilometer nur Geholper. Kein schöner Start für die paar Tage, die wir in Polen verbringen wollten. Doch dann wurde es doch noch schön. In Deutschland hatte es nur geregnet und kaum waren wir von der Holperstraße herunter waren, wurde das Wetter richtig schön. In Auschwitz angekommen, trafen wir uns mit Kinga in der Schule, Sie kümmerte sich um uns sehr liebevoll (Sie war auch die einzige, die deutsch konnte...) In unserem Kloster, wo wir übernachteten, war es auch sehr schön. Am nächsten Tag nahmen wir an der Preisverleihung für den Microprofessor teil und wurden wieder herzlich empfangen und begrüßt. Am gleichen Tag schauten wir uns noch eine Ausstellung eines Malers an, der ein KZ überlebte. Der nächste Tag begann damit, dass wir uns in der Schule den Tag der offenen Tür anschauten. Danach gingen die Lehrer essen mit den anderen Erwachsenen und wir Schüler gingen bowlen. Es hat alles sehr viel Spaß gemacht. Auch der letzte Tag war gut. Wir fuhren in das KZ Auschwitz und schauten uns alles an. Es war sehr bedrückend, was dort alles zu sehen war.

Kurze Zeit später fuhren wir nach Hause. Zum Glück gab es auf dem Rückweg keine Holperstraße. Dort war alles schön ordentlich asphaltiert.

Ramona

Von Piotr gibt es einen Film von unserem Besuch:
http://www.pz2.edu.pl/oki/lub/index.html

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