Unser Neuer: Schulleiter Kai Kuchenbecker

Nach einem langen, komplizierten Auswahlverfahren ist er jetzt endlich da: Der neue Schulleiter der Geschwister-Prenski-Schule. Kai Kuchenbecker heißt er und einige werden sein Gesicht noch erinnern, denn er hat bereits drei Jahre lang an der Geschwister-Prenski-Schule unterrichtet. Wir, die PrenskiMedia-Redaktion, haben ihn in seinen ersten Tagen hier interviewt.

 

Unser neuer Schulleiter Kai Kuchenbecker

Seit Februar hat Kai nun die Nachfolge von Rolf Bennung angetreten. Auf die Frage, ob er jetzt alles anders machen wolle, schüttelt er lächelnd den Kopf.

Zuvor war Kai Schulleiter der Willy Brandt Schule in Lübeck. „Es war weniger ein „Weg“ von der Willy Brandt Schule, als viel mehr ein „Hin“ zur Prenksi. Das besondere Konzept unserer Schule, die Jahrgangsteamstruktur zum Beispiel und der allgemeine Umgang mit allen am Bildungsprozess beteiligten Personen haben mir schon in meiner Zeit als Lehrer gut gefallen.“ Dies habe ihn auch letzten Endes zu seiner Bewerbung bewegt. Trotzdem habe er lange mit sich gerungen und alle damit verbundenen Konsequenzen gründlich abgewogen, bevor er diese Entscheidung gefällt habe, berichtet er. Seine beiden Töchter, die ebenfalls die Prenski-Schule besuchen, unterstützten ihn in seiner Entscheidung von Beginn an.

Den Grundstein für seine Karriere im Bildungswesen legte er mit einer Ausbildung zum Erzieher, die ihn eigentlich auf die Übernahme des elterliche Kinderheimes vorbereiten sollte. Später landete er dann doch im Lehramtsstudium mit den Fächern Sport und WiPo. Auch wenn es einige Umwege brauchte, freue er sich letztlich dort zu sein, wo er jetzt ist, erzählt er.

„Um mir einen Ausgleich zur Arbeit zu schaffen verbringe ich einen großen Teil meiner freien Zeit mit sportlichen Aktivitäten wie Laufen oder Kajaktouren mit der ganzen Familie. Auch sonst verbringe ich viel Zeit mit meinen beiden Töchtern und meiner Frau“, berichtet er zufrieden. Auf die Frage, welche Musik er bevorzuge, ob eher Helene Fischer oder Metallica, antwortet er verschmitzt: „Weder noch. Früher habe ich ältere Menschen für ihren antiquierten Musikgeschmack belächelt. Heute kann ich das sehr gut verstehen. Auch ich verbinde Erinnerungen aus meiner Jugend mit Musikern wie beispielsweise Sting, an die ich mich heute noch gerne erinnere. Die 80er haben mich vom Musikstil her geprägt.“

Besonders gut kann er nach eigener Einschätzung Zuhören und Stärken erkennen. Wäre er Teil eines Fahrrades wäre er der Dynamo, denn er schubse gerne Dinge an. Das Energiegeben bzw. Motivieren bezeichnet er als eigene Stärke.

Zukünftige Veränderungen könne er sich prinzipiell vorstellen, er wolle etwa seine Erfahrung in der Berufsorientierung einbringen, auch zusätzliche Sportstunden oder ergänzende Oberstufenprofile findet Kai denkbar.

Dennoch wolle seine Zeit an der an der Geschwister-Prenski-Schule nicht mit gravierenden Entscheidungen beginnen. Auch will er erst mal zuhören: den Schülern/innen, Eltern und Kolleg/innen.

Wir von der PrenskiMedia-Redaktion blicken all dem mit Spannung entgegen und wünschen unserem neuen Schulleiter einen guten Start an der neuen/alten Schule. Auf eine gute Zusammenarbeit!

 

Von Jannes, Janos und Janis (alle 9a) aus der PrenskiMedia-Redaktion

Foto: Jannes (9a)