Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus

Da der Gedenktag 2013 in diesem Jahr auf einen Sonntag fällt, findet bereits am Freitag, dem 25. Januar eine Veranstaltung statt. Prof. Dr. Jörg Wollenberg (Universität Bremen) spricht vor Schülerinnen und Schülern des 13. Jahrgangs über "Kunst und Kultur im KZ". Am 27. Januar hält Prof. Dr. Wollenberg seinen Vortrag in der Gedänkstätte Ahrensbök (s.u.).

Bilder, Texte und Musik gegen das Vergessen

Am 9. November 2010 werden wir zum Gedenken an die Novemberpogrome 1938 einen Nachmittag mit Bildern, Texten und Musik gestalten. Die öffentliche Veranstaltung findet in der Bibliothek statt und beginnt um 16.30 Uhr.  

Schüler und Schülerinnen verschiedener Jahrgänge werden Texte lesen, die sich im weitesten Sinn auf den Jahrestag beziehen. Begleitet werden diese Vorträge durch einige Musikstücke des Ensembles  „Trouba Duo“ (Akkordeon und Fivestring-Fiddle).

Der Eintritt ist frei.

 

Hinsehen statt wegschauen

Am Dienstag, dem 6. Dezember 2011, jährte sich zum 70. Mal die Deportation der Lübecker Juden nach Riga - unter ihnen Sonja Prenski mit ihren drei Kindern Max, Margot und Martin, die in Riga ermordet wurden. Die Dokumentation ihrer Geschichte durch Schülerinnen und Schüler unserer Schule, die damals IGL (Integrierte Gesamtschule Lübeck) hieß, führte zu dem Namen unserer Schule. Im Gedenken an die Deportation und das damit verbundene Leid und Unrecht, veranstalteten wir einen Mahnmarsch von der Synagoge zum Bahnhof und machten am Bahnhof mit einer Mahnwache darauf aufmerksam, dass wir auch heute hinsehen müssen, wenn uns Unrecht und Leid, Ausgrenzung und Diskriminierung begegnen. (Beitrag bei HL-Live) (Artikel in der LN)

 

"Pöppendorf statt Palestina" - Ausstellung unserer ehemaligen Schüler wird in der Synagoge gezeigt

„Pöppendorf statt Palästina – Zwangsaufenthalt der Passagiere der Exodus 1947 in Lübeck“

Die Ausstellung wurde 1999 in fast einjähriger Arbeit von einer Schülerin und vier Schülern der 11. Klasse der Geschwister-Prenski-Schule erstellt. Sie schildert eines der düstersten Kapitel deutscher Nachkriegsgeschichte: Juden, die auf dem Schiff „Exodus 1947“ versucht hatten, nach Palästina zu gelangen, wurden auf See gestoppt. Sie wurden zurück nach Deutschland gebracht, - in das Land, in dem sie meist nur knapp dem Tod entkommen waren - in das Lager Pöppendorf nördlich von Lübeck. Erst nach Gründung des Staates Israel 1948 konnten sie in das „Gelobte Land“ gelangen.

Die Ausstellung ist vom 10. März bis 17. April 2011 in der Synygoge zu besichtigen.
Öffnungszeiten: Mi bis Do 14-17 Uhr, Sa 12-16 Uhr
sonstige Termine und Führungen können gebucht werden unter Tel. 0451-3994557 oder Tel. 0451-5808615.
Eintritt frei.

Redebeitrag von Heidemarie Kugler-Weiemann zur Eröffnung der Ausstellung