Wir wenden uns gegen Ausgrenzung, Diskriminierung, Gewalt und Rassismus

 

Wir wollen eine Welt, in der alle Menschen, gleich, welchen Geschlechts, welcher Hautfarbe, welcher Herkunft, welcher Religion, welcher Nationalität geachtet, würdig behandelt und friedlich miteinander leben können.
Wir erinnern uns auch an die Zeit des Nationalsozialismus. Wir möchten an unserer Schule die Grundsätze der Menschen- und Bürgerrechte leben und mit Inhalt erfüllen.

Deshalb klären wir mit Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen unserer Schule immer wieder, wie wichtig es ist - im Kleinen wie im Großen - Konflikte zu vermeiden oder vernünftig und friedlich zu lösen. Wir geben auch Verhaltensregeln:

 

  • Wir nehmen Gewalt an unserer Schule bewusst wahr und tun etwas dagegen.
  • Wir lassen niemanden allein.
  • Wir lachen niemanden aus.
  • Wir kritisieren andere konstruktiv, direkt und offen.
  • Wir hören uns gegenseitig zu und versuchen einander zu verstehen.
  • Wir gehen respektvoll miteinander um - auch in unserer Wortwahl.

 

Wir wünschen uns an unserer Schule eine freundliche, partnerschaftliche Atmosphäre. So können wir Ausgrenzung, Diskriminierung, Gewalt verhindern. Bisher haben wir dies u.a. erreicht durch:

 

  • partnerschaftliches Miteinander ("Duzen"),
  • respektvolle Distanz,
  • ein offenes Haus ohne "Verbotszonen",
  • Fehlen einer Klingel
  • Pausen draußen und drinnen,
  • offenes LehrerInnenzimmer,
  • hilfreiches Sekretariat,
  • Betreuung durch unsere Sozialpädagogin,
  • geringe Hierarchie,
  • 2 KlassenlehrerInnen in jeder Klasse, den langen Zusammenhalt der Klassen 5-10,
  • Wahrnehmen und sofortige Thematisierung von Ausgrenzungen und Diskriminierungen in den Gesprächskreisen der Klasse,
  • Gedenkstätten - Fahrten,
  • die Indentitätsstiftung des Geschwister-Prenski-Projekts.

 

Künftig wünschen wir uns für unsere Schule zusätzlich folgende Veränderungen:

 

  • Konfliktlotsen,
  • Jungenarbeit,
  • Klassenratsstunden für die Sekundarstufe II,
  • eine bessere Gestaltung des Tagesrhythmus und der Mittagsfreizeit für ältere Schülerinnen und Schüler,
  • einen durch Schülerinnen und Schüler der Sekundarstufe II selbstverwalteten Raum,
  • ein Netzwerk mit anderen Schulen = Schulpartnerschaften weltweit,
  • wieder mehr politische Kontakte (Kreisauer Kreis, Schule gegen Rassismus usw.).