Allgemeine Informationen

zur Geschwister-Prenski-Schule

Zahlen, Daten, Fakten

Die Geschwister-Prenski-Schule ist eine Gemeinschaftsschule mit Oberstufe. Sie besteht seit 1989.

In den Jahrgängen 5 bis 10 haben wir vier Parallelklassen mit 24-26 bzw. ca. 20-22 Schülerinnen und Schülern. In der Oberstufe haben wir in jedem Jahrgang drei Profilklassen (Naturwissenschaftliches, Gesellschaftswissenschaftliches und Ästhetisches Profil).

Unsere Schülerzahl schwankt zwischen 770 und 800 Schülerinnen und Schülern.

Es arbeiten rund 70 Lehrerinnen und Lehrer aller Schularten, ein hauptamtlicher 

Sozialpädagoge, zwei Sekretärinnen, ein Schulhausmeister, eine Bibliothekskraft,

zwei Mitarbeiterinnen in der Essensausgabe sowie Eltern und andere Kooperationspartner/innen an unserer Schule.

Wir halten die Schullaufbahnen möglichst lange offen

  • weil eine gesicherte Voraussage für eine Schullaufbahn nicht möglich ist;
  • weil entscheidende Entwicklungsphasen für die heranwachsende Persönlichkeit des Kindes erst kurz vor den ersten Abschlüssen bevorstehen;
  • weil wir als Wissensgesellschaft ein Interesse daran haben müssen, die Jugendlichen zu möglichst hohen Abschlüssen zu führen.

Wahlpflichtbereich / Fremdsprachen

Ab der 7. Klasse entscheiden sich die Schülerinnen und Schüler für ein vierstündiges Wahlpflichtfach entweder im sprachlichen, im technischen (Techniklehre), im ästhetischen (Gestalten) oder gesellschaftspolitischen (Wirtschaftslehre) Bereich. Auch ohne zweite Fremdsprache bleibt der Zugang zur gymnasialen Oberstufe offen. Eine zweite Fremdsprache kann dann ab Klasse 9 oder Klasse 11 belegt werden.

Hausaufgaben / Zensuren

  • Schriftliche Hausaufgaben sind in den Klassen 5 und 6 die Ausnahme. Mündliche Übungen wie z. B. Vokabellernen oder auch Arbeiten, die trotz angemessener Zeit nicht in der Schule fertig gestellt werden konnten, werden zu Hause erledigt. Im Lernband, einem Freiarbeitsbereich, haben die Schüler/-innen die Möglichkeit, im Klassenunterricht zu üben und zu wiederholen; hier soll in besonderem Maße das selbstständige Arbeiten trainiert werden.
  • Zensuren gibt es erst ab Klasse 8. In den ersten drei Jahren erhalten die Kinder an unserer Schule Lernberichtszeugnisse, die genauen Stärken und Schwächen beschreiben können. Mindestens einmal im Jahr führen wir Lernentwicklungsgespräche verbunden mit Lernvereinbarungen mit allen Eltern, Schülerinnen und Schülern durch.


Ganztagsschule / Mittagsfreizeit

Die Verbindung von Lernen im Unterricht und Lernen außerhalb des Unterrichts, das gemeinsame Leben und Erleben in der Ganztagsschule sind unverzichtbare Bestandteile unserer Pädagogik. 

An unseren drei langen Schultagen (Mo./Mi./Do.: Regelunterricht mindestens bis 15.00 Uhr) ist nach dem gemeinsamen Essen in der Mensa eine sechzigminütige Mittagsfreizeit vorgesehen, in der verschiedene Arbeitsgemeinschaften, Spiel- und Sportangebote sowie Räume und Orte innerhalb wie außerhalb der Schule besucht werden können. 


Team - Kleingruppen - Modell / Unterrichtsformen

Die Grundlage unserer pädagogischen Arbeit ist das Team-Kleingruppen-Modell. Danach ist die Tischgruppe der hauptsächliche „Lernort“ der Kinder. In einer Tischgruppe sitzen verschieden begabte Kinder und lernen miteinander und voneinander, weil nach unserer langjährigen Erfahrung von gemischten Lerngruppen alle Lerntypen profitieren.

Wir fördern darüber hinaus durch Eigenlernzeiten die Selbsttätigkeit der Kinder und führen in den Jahrgängen 5 und 6 den Nachmittagsunterricht an den drei langen Tagen durchgängig projektartig durch. 

Förderstunden

werden zusätzlich zum individualisierten Unterricht in den Kernfächern und im Bereich Lese-Rechtschreib-Schwäche (LRS) und Deutsch als Zweitsprache (DaZ) erteilt.

Zusammenarbeit mit Eltern

findet nicht nur auf Elternabenden, sondern auf vielfältige Art und Weise statt. Wir freuen uns, wenn Eltern bereit sind, unseren Schulalltag durch ihre ehrenamtliche Mitarbeit zu bereichern, sei es durch Angebote im Mittagsfreizeitbereich, durch Mitarbeit in unserem Bistro oder ähnliche Unterstützung bei besonderen Projekten.

Inklusion

Unsere weitgehend barrierefreie Schule steht grundsätzlich allen Kindern offen. Sie lernen gemeinsam mit- und voneinander. Jeweils zwei Klassen pro Jahrgang sind mit ca. 22 Schülerinnen und Schülern kleiner als die anderen beiden, dafür werden auch Kinder mit dem Förderschwerpunkt Lernen beschult. In der Schwerpunktklasse sind zusätzlich auch Kinder mit dem Förderschwerpunkt Geistige Entwicklung. 

Hier wird in weiten Teilen im Team von zwei Lehrkräften unterrichtet. Im Rahmen der Berufsorientierung und Praxisvorbereitung arbeiten wir eng mit verschiedenen Berufsschulen zusammen und nehmen an verschiedenen berufsvorbereitenden Projekten teil.

Klassenfahrten

Jährlich stattfindende Klassenfahrten sind feste Bestandteile unseres Schulkonzeptes.

Sport

Sowohl im Unterricht als auch im Rahmen der Ganztagsschule fördern wir den Breiten- und Freizeitsport. Aber auch die Förderung des Spitzensports hat bei uns einen großen Stellenwert. In Zusammenarbeit mit Vereinen und Verbänden spielen folgende Sportarten eine wichtige Rolle: Basketball, Rudern, Floorball, Fußball, Leichtathletik und Tischtennis.