Berufs- und Studienorientierung


Berufs- und Studienorientierung

Die Berufs- und Studienorientierung (BSO) hat für uns an der Geschwister-Prenski-Schule einen hohen Stellenwert. Vor dem Hintergrund der aktuellen Dynamik in einer digitalen (Arbeits-)Welt, mit zunehmend flexibleren Arbeitsformen bei gleichzeitig steigenden Anforderungen an die berufliche Kompetenz des Einzelnen, ist die BSO für uns mehr als nur die reine Beschäftigung bzw. Auseinandersetzung mit Fragen der Berufswahl. Vielmehr ist die BSO eine Querschnittsaufgabe und ein integrativer Bestandteil aller Unterrichtsfächer und Jahrgangsstufen.

Eine ganzheitliche BSO stellt für uns die individuelle Entwicklung, Stärkung der Selbstständigkeit, der Eigenverantwortung und Persönlichkeitsentwicklung in den Vordergrund. Sie bezieht sich damit auf die grundlegenden Leitsätze unseres Schulprogramms. Eine so verstandene BSO stellt einen Entwicklungsprozess dar. Es verfolgt das Ziel, dass unsere Schüler:innen Ausbildungs- und Studienberufe, sowie berufliche Perspektiven in einer sich stetig wandelnden Arbeitswelt kennenlernen, erleben, kritisch hinterfragen und mit ihren eigenen Potentialen abgleichen. Zur Erreichung dieser Ziele gilt es aus der Schüler:innen-Perspektive drei Fragen im Prozess der Orientierung individuell für sich zu beantworten:
1.) Was kann ich? (Stärken, Entwicklungsfelder)
2.) Was will ich? (Wünsche, Erwartungen)
3.) Was gibt es? (Berufe, Studiengänge)

In den verschiedenen Klassenstufen, vom Fünftklässler bis zum Abiturienten, gibt es an unserer Schule verschiedene Phasen der Berufsorientierung, um unseren Schüler:innen durch ein sich ergänzendes Angebot der Begleitung und Unterstützung kontinuierlich zu helfen. Dabei werden sie durch soziales Lernen, über Vorträge von Experten:innen bis hin zu Praktika und Betriebsbesuchen auf ihrem individuellen Weg durch schulische und außerschulische Personen gefördert und begleitet. 

Die Berufs- und Studienorientierung an der Geschwister-Prenski-Schule basiert auf: 

… einem fachübergreifenden Unterricht, der die BSO als Querschnittsaufgabe versteht,
… vielfältigen unterrichtlichen Lernerfahrungen, um die eigenen Stärken und Schwächen bewusst kennenzulernen und zu entwickeln,
… der Vermittlung von Grundhaltungen und Werten, weil sie zur Vorbereitung von Schüler:innen auf die Anforderungen der Arbeitswelt wichtig sind,
… einer kooperativen Elternarbeit, weil sie eine wichtige Begleitperson und Orientierungsgröße für Kinder und Jugendliche im Übergang von Schule zur Arbeitswelt darstellt,
… außerschulischen Lernorten, wie dem Besuch von regionalen Berufsmessen, Unternehmen und Universitäten,
… Kontakten zu motivierten Menschen (oftmals Eltern) aus verschiedenen Berufsgruppen und Studiengängen,
… der Kooperation mit Unternehmen (Rockwell Collins), Verbänden der regionalen Wirtschaft (Handwerkskammer sowie Industrie- und Handelskammer) und anderen Schulen,
… einer Zusammenarbeit mit der Agentur für Arbeit Lübeck, die durch das Projekt „Lebensbegleitende Berufsberatung“  ein kontinuierliches Beratungsangebot vor Ort ermöglicht. 


Ansprechperson 

Für sämtliche Fragen und Anregungen steht Mathias Wai (berufsorientierung@prenskineo.de) als zentraler Ansprechpartner für Schüler:innen, Eltern und außerschulische Akteur:innen der Berufs- und Studienorientierung für Antworten gerne bereit.

Unsere Berufsberaterin vor Ort Frau Cindy Bunge (cindy.bunge@arbeitsagentur.de) freut sich über viele interessierte Schüler:innen. Ihr Büro befindet sich im Hausmeisterhaus gegenüber von der Backhaus-Arena

Lebensbegleitende Berufsberatung vor Ort
Spätestens mit dem Abschluss ihrer Schulausbildung stehen unsere Schüler:innen vor der spannenden Frage, wie es beruflich weitergehen soll? Um darauf bereits in der Schulzeit eine Antwort zu finden, bietet die Agentur für Arbeit an der Geschwister-Prenski-Schule seit September 2019 die Lebensbegleitende Berufsberatungan.
Mit diesem Projekt möchten wir die Bedürfnisse der Lernenden in den Mittelpunkt stellen und haben ein schnell zugängiges Beratungsangebot an unserer Schule installiert, um mehr junge Menschen frühzeitig unter anderem in ihrem Berufswahlprozess zu begleiten. So sollen unsere Schüler:innen zu einer eigenständigen, realisierbaren und tragfähigen Berufswahlentscheidung befähigt werden.


Die Lebensbegleitende Berufsberatung vor Ort an der Schule bietet folgende Vorteile:
- frühzeitige berufliche Orientierung und Beratung, um im Anschluss an die Schule einen nahtlosen Übergang zu schaffen, dabei ist es wichtig gemeinsam Möglichkeiten und Wege zu besprechen. 
- durch die Beratung in der Schule fallen lange Fahrwege weg und die Berufsberatung ist wöchentlich Ansprechpartner an der Schule. 
- ca. 90% der regionalen Ausbildungsplätze sind bei der Beraterin gemeldet, die postalisch oder per Mail, nach einem vorherigen Gespräch, zugesandt werden können. 
- wir helfen bei der Erstellung von Bewerbungsunterlagen. 
- die Berufsberatung arbeitet eng mit regionalen Netzwerkpartnern (z.B. IHK, HWK) zusammen, um gemeinsam mit den Schüler:innen den besten Plan zu entwickeln. 
- gemeinsame Gespräche mit den Lehr:Innen und / oder Eltern können an der Schule in einer vertrauten Umgebung stattfinden. 
- es können Anliegen zu den Themen Ausbildung, Studium, weiterführende Schulen und auch Überbrückung besprochen werden.